Das lernen lernen - Was soll das denn?

Haben Sie das auch schon erlebt? Eine Situation erfordert mal eben schnelles Handeln. "Wie ging das noch gleich?" Im Hinterkopf schlummert  noch ein Gedanke aus Uhrzeiten. Die penetrante Lehrerstimme aus dem Off: " Ihr lernt für's Leben nicht für die Schule!" Ach ja.... fast vergessen.

Selbstverständlich kommt es Schüler:innen in der Regel so vor, dass für das Leben nicht gelernt wird, sondern nur für die gemeine Frau XY. Das Spannungsfeld ist ja bekanntlich vorhanden. Angefangen bei: "Was ist eigentlich Allgemeinbildung?" bis hin zu: "Was? Ihr habt in der Schule nicht gelernt, wie die Drei-Felder-Wirtschaft funktioniert? Was soll nur aus euch werden? Zu meiner Zeit war alles besser!"

 

Die Schüler:innen von heute leben in einer Welt, in der das reine Abspulen von Wissen nicht ausreicht, um in der Arbeitswelt zu bestehen.

Informationen zu beschaffen, zu sichten, zu filtern, aufzubereiten, anzuwenden und auszuwerten, dies sind die Herausforderungen, denen sich unsere Kinder zunehmend stellen müssen.

 

Dabei ist eine hohe Flexibilität gefragt, da sich Settings innerhalb kürzester Zeit ändern und angepasst werden müssen. Wer hätte  vor einem Jahr gedacht, dass Homeoffice als Arbeitsform für eine Vielzahl von Berufen dauerhaft umgesetzt wird? 

Das Lernen lernen heißt neben Techniken für das Aufnehmen von Wissen, wie bspw. Vokabeln lernen, sich auch Techniken für Informationsverarbeitung und die eigene Arbeitsorganisation  anzueignen und zu trainieren.

Wir sehen es als unsere Aufgabe in einem moderneren Unterricht dieses zu ermöglichen und darüber hinaus auch verlässliche Techniken für die Entwicklung der Kommunikations- und Teamkompetenz zu vermitteln.

Hierzu nutzen wir die Lernzeiten von INA, LWS, TUT und KLARA.

Der Erfahrungsbericht von Marlene gibt auch hier einen guten Einblick.

 

Jeslyns anschauliche Einschätzung zum Umgang mit dem Tablet macht das Zusammenwirken der verschiedenen Konzepte an unserer Schule deutlich.

2021_Jeslyn Tablet
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